STP
Stephanplatz – eine urbane Intervention
Stephanplatz
Stephanplatz

LET THE SUN SHINE – eine urbane Installation am Stephanplatz

Konzept
„LET THE SUN SHINE” ist ein urbaner Ort der Begegnung und des Austauschs an der Waldstraße, einem Strahl im Karlsruher Sonnenfächer. Die Intervention bietet mit einem langen geschwundenen „Sitz-Sonnenstrahl“ am Stephanplatz die Möglichkeit zu verweilen, zu kommunizieren, zu spielen, zu essen und den Stehanplatz als Erholungsraum zu genießen.

Gestaltung
Die vorgefundenen Ressourcen, wie die bestehenden Bäume, Absperrungen und Markierungen im Plattenbelag werden sensibel in die Gestaltung integriert. Mit der Intervention wird der dynamische Wegeraum der Waldstraße unterbrochen und umgelenkt.
LET THE SUN SHINE überlagert drei Gestaltungselemente:

Kunst im Schaufenster:
Das Potential der großzügigen Verglasungen des Apotheken-Pavillons wird aktiviert, indem große Screen innen vor neuen Vorhängen aufgehängt werden. Aktuell sind drei wichtige Museen Karlsruhes (teilweise) geschlossen: Kunsthalle, Badisches Landesmuseum und ZKM. Die Idee ist Kunst digital im wöchentlichen Wechsel auf ausgeliehenen Bildschirmen zu zeigen und in einem kurzen Event zu präsentieren.

Boden- und Wandmarkierung:
Bunte Aufkleber markieren mit sieben Kreisen und Halbkreisen sowohl die Grenzen der Installation als auch die Kunstwerke in den Schaufenstern der Apotheke sowie deren Eingang. Teilweise wird das unterbrochene Sitzelement mit einem Bodenaufkleber zusammengezogen.

Sitz-Element:
Das lange Sitz-Element ist das Kernstück der Installation. Mit Hockern, Bänken, Bögen und in die Luft ragenden Sitzwinkeln bietet es diverse Möglichkeiten alleine, zu zweit oder in Gruppen am Stephanplatz zu verweilen, zu klettern, zu essen oder einfach die Sonne zu genießen. Kleine Tischchen aus gebrauchten Materialien, wie beispielsweise hölzerne Kabeltrommeln ergänzen das Ensemble.

Pflanztröge:
Drei mit Sträuchern oder Stauenden bepflanze Tröge, die im 1,5 Meter Abstand zu den gelben Fliesen in der Mitte der Waldstraße stehen, definieren eine räumliche Grenze zur Fahrradroute und ergänzen den bestehenden Baumplanzungen mit blühendem Grün.

Materialien
Aufgrund des engen Zeitrahmens und der gewünschten Fertigstellung im April dieses Jahres schlagen wir Elemente der Firma Outsider vor. Sie bestechen durch Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit, Vandalismussicherheit, Flexibilität, Transportabilität, sind umfallsicher und TÜV geprüft.

Gebrauchte Elemente, die als Tischchen und Hocker genutzt werden, ergänzen die neuen Freiraummöbel.